Wann Menschen sich an Gott wenden
Menschen beten, wenn sie danken, bitten, klagen oder loben wollen. Auch die Taufe gehört zu den wichtigen Handlungen des Glaubens.
Das lernst du heute
- Ich kann Situationen nennen, in denen Menschen beten.
- Ich kann vier Arten des Gebets unterscheiden.
- Ich kann erklären, was bei einer evangelischen Taufe geschieht.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Wer bin ich? Einmalig vor Gott
Ein Gebet ist ein Sprechen mit Gott, laut oder in Gedanken. Menschen, die glauben, beten in ganz verschiedenen Situationen. Sie danken, zum Beispiel für ein Fest oder für Gesundheit. Sie bitten, zum Beispiel um Hilfe vor einer Prüfung. Sie klagen, wenn sie traurig oder wütend sind. Und sie loben, wenn sie über etwas staunen. Viele Psalmen in der Bibel sind solche Gebete. Eine zweite wichtige Handlung ist die Taufe. Bei einer evangelischen Taufe gießt die Pfarrerin oder der Pfarrer dreimal Wasser über den Kopf des Täuflings. Der Täufling ist die Person, die getauft wird. Dabei nennt die Pfarrerin oder der Pfarrer den Namen und sagt: „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Christinnen und Christen glauben: In der Taufe sagt Gott dem Menschen zu: Du gehörst zu mir, und ich begleite dich. Mit der Taufe wird man auch Mitglied der Kirche. Viele werden als Baby getauft, manche auch später. Du musst nichts davon tun. Hier geht es darum zu verstehen, was Gebet und Taufe bedeuten.
So erkennst du die Art eines Gebets
- Lies den Satz.
- Frage: Dankt die Person, bittet sie, klagt sie oder staunt sie?
- Ordne es zu: Danken, Bitten, Klagen oder Loben.
- Prüfe, ob der Satz auch zu einer anderen Art passen könnte.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Beten heißt mit Gott sprechen.
Man kann danken, bitten, klagen oder loben.
Bei der Taufe gießt die Pfarrerin oder der Pfarrer Wasser über den Kopf.
Ein Beispiel
Jemand sagt vor dem Einschlafen: „Danke für den schönen Tag.“ Das ist ein Dankgebet. Jemand anderes sagt: „Bitte hilf mir bei der Arbeit.“ Das ist ein Bittgebet.
Schritt für Schritt
So ordnest du ein Gebet zu.
- Lies den Satz.
- Suche das Schlüsselwort: danke, bitte, warum, wunderbar.
- Ordne die Art des Gebets zu.
- Schreibe die Art daneben.
Mit einem Bild erklärt
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- Wer bin ich? Einmalig vor Gott – Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Achte auf das Wort „Danke“.
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Lösung: Danken
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Frage: Wünscht sich die Person etwas?
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Lösung: Bitten
Tipp: Ein Gebet kann sehr kurz sein. Auch ein einziges Wort kann ein Gebet sein.
Merksatz: Gebet heißt: mit Gott sprechen. Es gibt Danken, Bitten, Klagen und Loben.
Typischer Fehler: Viele denken, ein Gebet müsse immer schön klingen oder dürfe nur fröhlich sein. Klagen gehört nach der Bibel auch dazu.
Mini-Quiz
4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Die Pfarrerin oder der Pfarrer gießt Wasser über den Kopf und nennt den Namen.
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Danken, Bitten, Klagen, Loben
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Lösung: Stimmt nicht
Geschafft
Menschen wenden sich in vielen Situationen an Gott: im Gebet beim Danken, Bitten, Klagen und Loben. Bei der evangelischen Taufe sind das Wasser, der Name und die Zusage Gottes wichtig.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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