Wie wirkt das Gedicht?
Ein Gedicht kann ruhig, lustig oder traurig wirken. Du kannst genau beschreiben, woher diese Wirkung kommt.
Das lernst du heute
- Ich weiß, dass Klang, Wörter und Sprachbilder die Wirkung eines Gedichts bestimmen.
- Ich kann beschreiben, wie ein Gedicht auf mich wirkt und warum.
Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Sprachbilder
Gedichte lösen Gefühle aus. Ein Gedicht kann ruhig wirken oder fröhlich, spannend oder geheimnisvoll. Das hängt von drei Dingen ab. Erstens vom Klang: Weiche Laute wie l, m und n klingen ruhig. Zweitens vom Rhythmus: Kurze Verse und Wiederholungen klingen lebhaft. Drittens von den Wörtern und Sprachbildern: leise, träumen, tanzen. Beschreibe die Wirkung mit einem Satz: „Das Gedicht wirkt …, weil …“. Es gibt hier keine falsche Wirkung. Wichtig ist, dass du sie mit dem Text begründest.
| Gedicht | Wirkung | Grund |
|---|---|---|
| Nachthimmel | ruhig, träumerisch | Wörter wie leise und träumen, lange Verse |
| Regen | fröhlich, lebhaft | Lautmalerei, Wiederholung, Hüpfen und Lachen |
Die Wirkung beschreiben
- Lies das Gedicht laut: Regen: Pitsch, patsch, plitsch, platsch, / der Regen tanzt im Bach. / Ich hüpfe hin, ich hüpfe her, / ich lach und lach und lach.
- Was fühlst du? Es klingt fröhlich und schnell.
- Warum? Pitsch, patsch, plitsch, platsch und die Wiederholung von „lach“ klingen lebhaft.
- Schreibe: Das Gedicht wirkt fröhlich, weil es viele lustige Klangwörter und Wiederholungen hat.
Ich verstehe das noch nicht
Such dir aus, was dir hilft.
Noch einfacher erklärt
Laut lesen.
Gefühl benennen.
Grund im Text suchen.
Das Gedicht wirkt …, weil …
Ein Beispiel
Ein Schlaflied klingt ruhig und weich. Ein Hüpflied klingt schnell und fröhlich. Genauso wirken Gedichte.
Schritt für Schritt
Wir beschreiben die Wirkung von „Nachthimmel“.
- Lies laut: Der Mond steht hoch am Himmelszelt, / die Sterne glitzern leise. / Ich träume mich auf eine Reise, / weit weg in eine andere Welt.
- Was fühlst du? Ruhe und Träumerei.
- Warum? Wörter wie leise, träume und Reise passen dazu.
- Schreibe: Das Gedicht wirkt träumerisch, weil es leise und ruhig klingt.
Mit einem Bild erklärt
| ruhig | leise, träumen, weiche Laute |
|---|---|
| lebhaft | Wiederholung, kurze Verse, Klangwörter |
Zur Grundlage zurück
- Sprachbilder – Du kennst Sprachbilder.
Jetzt zusammen
Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.
Zeig mir den ersten Schritt
Achte auf die ersten Wörter des Gedichts.
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Lösung: Es hat Klangwörter wie pitsch, patsch und Wiederholungen.
Jetzt du
Jetzt probierst du es allein.
Zeig mir den ersten Schritt
Suche weiche, leise Wörter im Gedicht.
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Lösung: leise und träume
Tipp: Lies das Gedicht mit geschlossenen Augen laut. Welches Bild siehst du? Welches Gefühl hast du?
Merksatz: Wirkung beschreiben: Das Gedicht wirkt …, weil … Nenne Klang, Wörter oder Sprachbilder als Grund.
Typischer Fehler: Nur sagen „Es ist schön“. Sage genau, was du fühlst, und finde einen Grund im Text.
Mini-Quiz
5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.
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Lösung: Das Gedicht laut lesen und auf Klang und Wörter achten.
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Lösung: Stimmt nicht
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Lösung: Stimmt
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Lösung: Das Gedicht wirkt ruhig, weil es leise Wörter hat.
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Lösung: Ruhig
Geschafft
Die Wirkung eines Gedichts hängt vom Klang, vom Rhythmus und von den Wörtern ab. Du begründest sie mit Beispielen aus dem Text.
Kannst du das schon?
Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.
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