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Deutsch

Wie wirkt das Gedicht?

Ein Gedicht kann ruhig, lustig oder traurig wirken. Du kannst genau beschreiben, woher diese Wirkung kommt.

  • ca. 9 Minuten
  • Klasse 4
  • Niveau: Standard

Das lernst du heute

  • Ich weiß, dass Klang, Wörter und Sprachbilder die Wirkung eines Gedichts bestimmen.
  • Ich kann beschreiben, wie ein Gedicht auf mich wirkt und warum.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Sprachbilder

Gedichte lösen Gefühle aus. Ein Gedicht kann ruhig wirken oder fröhlich, spannend oder geheimnisvoll. Das hängt von drei Dingen ab. Erstens vom Klang: Weiche Laute wie l, m und n klingen ruhig. Zweitens vom Rhythmus: Kurze Verse und Wiederholungen klingen lebhaft. Drittens von den Wörtern und Sprachbildern: leise, träumen, tanzen. Beschreibe die Wirkung mit einem Satz: „Das Gedicht wirkt …, weil …“. Es gibt hier keine falsche Wirkung. Wichtig ist, dass du sie mit dem Text begründest.

GedichtWirkungGrund
Nachthimmelruhig, träumerischWörter wie leise und träumen, lange Verse
Regenfröhlich, lebhaftLautmalerei, Wiederholung, Hüpfen und Lachen

Die Wirkung beschreiben

  1. Lies das Gedicht laut: Regen: Pitsch, patsch, plitsch, platsch, / der Regen tanzt im Bach. / Ich hüpfe hin, ich hüpfe her, / ich lach und lach und lach.
  2. Was fühlst du? Es klingt fröhlich und schnell.
  3. Warum? Pitsch, patsch, plitsch, platsch und die Wiederholung von „lach“ klingen lebhaft.
  4. Schreibe: Das Gedicht wirkt fröhlich, weil es viele lustige Klangwörter und Wiederholungen hat.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Laut lesen.

Gefühl benennen.

Grund im Text suchen.

Das Gedicht wirkt …, weil …

Ein Beispiel

Beispiel

Ein Schlaflied klingt ruhig und weich. Ein Hüpflied klingt schnell und fröhlich. Genauso wirken Gedichte.

Schritt für Schritt

Wir beschreiben die Wirkung von „Nachthimmel“.

  1. Lies laut: Der Mond steht hoch am Himmelszelt, / die Sterne glitzern leise. / Ich träume mich auf eine Reise, / weit weg in eine andere Welt.
  2. Was fühlst du? Ruhe und Träumerei.
  3. Warum? Wörter wie leise, träume und Reise passen dazu.
  4. Schreibe: Das Gedicht wirkt träumerisch, weil es leise und ruhig klingt.

Mit einem Bild erklärt

ruhigleise, träumen, weiche Laute
lebhaftWiederholung, kurze Verse, Klangwörter

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Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

Lies das Gedicht. Regen: Pitsch, patsch, plitsch, platsch, / der Regen tanzt im Bach. / Ich hüpfe hin, ich hüpfe her, / ich lach und lach und lach. Warum wirkt es fröhlich und lebhaft?
Zeig mir den ersten Schritt

Achte auf die ersten Wörter des Gedichts.

Lösung ansehen

Lösung: Es hat Klangwörter wie pitsch, patsch und Wiederholungen.

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

Lies das Gedicht. Nachthimmel: Der Mond steht hoch am Himmelszelt, / die Sterne glitzern leise. / Ich träume mich auf eine Reise, / weit weg in eine andere Welt. Welche Wörter passen zu einer ruhigen Wirkung?
Zeig mir den ersten Schritt

Suche weiche, leise Wörter im Gedicht.

Lösung ansehen

Lösung: leise und träume

Tipp: Lies das Gedicht mit geschlossenen Augen laut. Welches Bild siehst du? Welches Gefühl hast du?

Merksatz: Wirkung beschreiben: Das Gedicht wirkt …, weil … Nenne Klang, Wörter oder Sprachbilder als Grund.

Typischer Fehler: Nur sagen „Es ist schön“. Sage genau, was du fühlst, und finde einen Grund im Text.

Prüfen

Mini-Quiz

5 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was hilft, um die Wirkung eines Gedichts zu beschreiben?
Lösung ansehen

Lösung: Das Gedicht laut lesen und auf Klang und Wörter achten.

Frage 2 Zu jedem Gedicht gibt es nur eine richtige Wirkung.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 3 Kurze Verse und Wiederholungen können lebhaft wirken.
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Lösung: Stimmt

Frage 4 Welcher Satz beschreibt die Wirkung gut?
Lösung ansehen

Lösung: Das Gedicht wirkt ruhig, weil es leise Wörter hat.

Frage 5 Wie wirken weiche Laute wie l, m und n oft?
Lösung ansehen

Lösung: Ruhig

Geschafft

Die Wirkung eines Gedichts hängt vom Klang, vom Rhythmus und von den Wörtern ab. Du begründest sie mit Beispielen aus dem Text.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

Übungsheft Gedichte lesen und schreiben

Kurz erklärt, 42 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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