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Deutsch

Echt oder virtuell?

Geschichten, Filme und Spiele können Welten zeigen, die es nicht wirklich gibt. Du lernst, sie zu erkennen.

  • ca. 9 Minuten
  • Klasse 6
  • Niveau: Basis

Das lernst du heute

  • Ich weiß, was eine virtuelle Welt ist.
  • Ich kann Merkmale virtueller Welten in Texten, Filmen und Spielen erkennen.

Das brauchst du schon: Vielleicht hilft dir zuerst diese Lektion: Schlüsselwörter finden

Eine virtuelle Welt ist eine Welt, die Menschen mit Texten, Bildern oder Computern erschaffen haben. Man kann sie sehen, lesen oder darin spielen, aber sie ist nicht die Wirklichkeit. Es gibt sie in Büchern, Filmen, Hörspielen und Computerspielen. Typische Merkmale: Es gelten Regeln, die jemand erfunden hat. Dinge sind möglich, die es in der Wirklichkeit nicht gibt, zum Beispiel Fliegen ohne Hilfe oder ein neuer Versuch nach einem Fehler. Figuren werden von Autoren oder vom Computer gesteuert. Virtuelle Welten sind nicht schlecht. Sie können spannend und lehrreich sein. Wichtig ist: Du weißt, wo Wirklichkeit aufhört und Erfundenes beginnt.

MerkmalIn der WirklichkeitIn einer virtuellen Welt
RegelnNaturgesetzevon Menschen erfunden
FehlerFolgen bleibenoft neuer Versuch möglich
Figurenechte Menschenerfunden oder vom Computer gesteuert
Ortgibt es wirklichgibt es nur im Medium

So erkennst du eine virtuelle Welt

  1. Frage: Gibt es diesen Ort wirklich?
  2. Frage: Gelten hier Regeln, die in der Wirklichkeit nicht gelten?
  3. Frage: Wer hat die Figuren und die Welt erfunden?
  4. Dann ist es eine virtuelle Welt.

Ich verstehe das noch nicht

Such dir aus, was dir hilft.

Noch einfacher erklärt

Erfunden und erschaffen.

Eigene Regeln.

Kann spannend sein.

Ein Beispiel

Beispiel

In einem Computerspiel kannst du nach einem Fehler neu starten. Im Straßenverkehr geht das nicht. Das zeigt den Unterschied.

Schritt für Schritt

Wir prüfen: In einer Geschichte können Kinder durch einen Zauberspiegel in eine andere Welt gehen.

  1. Gibt es Zauberspiegel wirklich? Nein.
  2. Wer hat die Welt erfunden? Die Autorin.
  3. Es gelten andere Regeln als in der Wirklichkeit.
  4. Das ist eine virtuelle Welt.

Mit einem Bild erklärt

wirklichvirtuell
Bus fahrendurch einen Zauberspiegel gehen
Hausaufgaben machenim Spiel eine Figur steuern

Zur Grundlage zurück

Ausprobieren

Jetzt zusammen

Wir lösen die Aufgabe gemeinsam. Nutze die Hilfen, wenn du sie brauchst.

In einer Geschichte öffnet Mia einen Zauberspiegel und landet in einem Schloss aus Wolken. Was ist das?
Zeig mir den ersten Schritt

Gibt es das Wolkenschloss wirklich?

Lösung ansehen

Lösung: eine virtuelle, erfundene Welt

Üben

Jetzt du

Jetzt probierst du es allein.

In einem Computerspiel hat Elif drei Leben. Was zeigt das?
Zeig mir den ersten Schritt

Gibt es das im Alltag?

Lösung ansehen

Lösung: Es gelten Regeln, die es in der Wirklichkeit nicht gibt.

Tipp: Frage dich: Könnte ich das draußen genauso erleben? Wenn nicht, ist es vermutlich erfunden.

Merksatz: Virtuell: erschaffen, eigene Regeln, erfundene Figuren. Wirklichkeit: gibt es wirklich.

Typischer Fehler: Glauben, alles Gesehene sei wirklich so. Bilder und Filme können bearbeitet oder erfunden sein.

Prüfen

Mini-Quiz

4 kurze Fragen, ohne Noten. Bei jeder Frage kannst du dir die Lösung ansehen.

Frage 1 Was ist ein Merkmal virtueller Welten?
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Lösung: Menschen haben sie erschaffen.

Frage 2 In einer virtuellen Welt können Regeln gelten, die es in der Wirklichkeit nicht gibt.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt

Frage 3 Virtuelle Welten sind immer schlecht.
Lösung ansehen

Lösung: Stimmt nicht

Frage 4 Was hilft dir zu erkennen, ob etwas wirklich ist?
Lösung ansehen

Lösung: Ich frage: Gibt es das auch draußen?

Geschafft

Virtuelle Welten sind von Menschen erschaffen. Sie haben eigene Regeln, erfundene Figuren und Orte, die es nur im Medium gibt.

Zum Schluss

Kannst du das schon?

Hake ab, was du schon kannst. Was noch fehlt, schaust du dir einfach noch einmal an.

Zum Ausdrucken

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Kurz erklärt, 39 Aufgaben in drei Stufen und alle Lösungen. Kostenlos.

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